Der Mann, der fast jede Klingel kennt

wgn
Basel,
12.05.26
#Über uns #Wohnen #wgn

Das Serviceteam der wgn sorgt dafür, dass die Liegenschaften intakt bleiben und Wohnungen nach einem Mieterwechsel wieder bereit für den Einzug sind. Seit 25 Jahren gehört auch Christophe Bisel dazu. Er erklärt, warum ihm der persönliche Kontakt wichtig ist und was eine kleine Flasche Prosecco mit der Wohnungsübergabe zu tun hat.

Wenn Christophe Bisel in einer Liegenschaft der wgn am arbeiten ist, kann er sich das Geld für den Kaffee sparen. «Ich bekomme fast überall einen angeboten», sagt der Hauswart und lacht. Seit 2001 arbeitet er bei der Wohnbau Genossenschaft Nordwest. Viele der Bewohnerinnen und Bewohner der rund 40 Liegenschaften kennt er persönlich. Von manchen hat der 59-Jährige sogar den Geburtstag in seinem Kalender eingetragen.

«Mir ist sehr wichtig, dass wir ein gutes Verhältnis haben und man sich bei der wgn wohlfühlt», betont er. Dafür sorgt das Serviceteam bereits beim Einzug der Mieterinnen und Mieter. Bei einem Wohnungswechsel überprüfen Christophe und seine Kollegen, ob alle Geräte und Armaturen einwandfrei funktionieren und Fenster und Türen leichtgängig sind. 

Heute ist Christophe in der Wanderstrasse unterwegs, um eine Wohnung vorzubereiten. Sein Serviceauto ist seine rollende Werkstatt. «Ich muss von allem etwas dabei haben: Duschbrausen, Ersatzsiphons, Glashalter, Dichtungen – und so weiter.» Dass er fast alles im Wagen griffbereit hat, ist entscheidend. Denn die Logistik ist eine der grössten Herausforderungen in seinem Alltag. «Der dichte Verkehr zwischen den Liegenschaften ist manchmal mühsam, aber er gehört eben dazu.»

Sein eigener Chef

Was Christophe an seiner Arbeit besonders schätzt, ist die grosse Selbstständigkeit. «Ich bin sozusagen mein eigener Chef und arbeite so, als wäre es mein eigenes Geschäft», sagt der Servicemitarbeiter der wgn. Ausser wenn er einmal bei den Kollegen mitanpacken muss, arbeitet Christophe allein. Die Zeit kann er sich selbst einteilen. Zu seinen Aufgaben gehören Reparaturen, aber auch Spezialprojekte wie die Instandstellung der Spielplätze. Jede Woche führt er eine Sichtkontrolle an Einrichtungen und Geräten durch, alle zwei Monate prüft er ihre Funktion. Das ist Pflicht. Ob eine Auffrischung eines Spielgeräts nötig ist, entscheidet er selbst. Zum Schluss kommt der Hochdruckreiniger zum Einsatz oder der gelernte Maler greift zum Pinsel.

Dass Christophe seinen Job auch nach zweieinhalb Jahrzehnten noch sehr gern macht, liegt vor allem am täglichen Kontakt zu den Menschen. «Das ist viel mehr wert als der Lohn», sagt er. «Negatives Feedback gab es bisher noch nie.» Ein gutes Verhältnis hat Christophe auch mit der Administration und der Leitung der wgn. «Die Mentalität ist hervorragend.» Was die Zusammenarbeit für ihn besonders auszeichnet, ist das gegenseitige Vertrauen. Während andere auf Kontrolle setzen, spürt er bei der wgn Rückhalt für seine selbstständige Arbeitsweise. «Wenn man die Leute gut kennt und weiss, wie sie eingestellt sind, braucht es keine Kontrolle mehr», ist er überzeugt. 

Kleine Geste beim Einzug

Zurück in der Wanderstrasse: Bis auf eine defekte Duschbrause und einige Fenster und Türen, die Christophe neu einstellen muss, ist in der Wohnung alles in Ordnung. Wenn er den kleinen Prosecco und das Willkommenskärtchen in die Küche gestellt hat, ist seine Arbeit fertig. Eine Geste, mit der die wgn jede neue Person einer Liegenschaft begrüsst. Und wer weiss: Vielleicht kommt Christophe auch beim neuen Mieter in den Genuss eines Kaffees.

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